Ich wollte das jetzt nicht im anderen Forum breit treten.
Aber da Du Dich mal wieder dort gemeldet hast: wie geht es Dir?
@Tommy
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Tommy Herrmann
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- Registriert: So 6. Dez 2020, 07:37
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Re: @Tommy
Danke Frank.
Hier mein Status:
es geht mir entschieden besser aber noch nicht gut. Zuindest sind die wahnsinnigen Schmerzen weg.
Mein Krebs, der zuerst im Februar 2020 in der Lunge festgestellt wurde, ist leider als Metastase zurück - in Form eines Tumors im linken Oberschenkel.
Einzelheiten hatte ich hier bereits geschrieben.
Ich war ja nun 4 Wochen im Krankenhaus und man hat den neuen Tumor 2 Wochen lang täglich bestrahlt. Das hat zunächst noch mehr Schmerzen verursacht nun sind die aber weg, derweil dieser Tumor eins auf den Deckel bekommen hat und abstirbt.
Dann hatte ich viel Wasser in der Lunge und den Beinen abgelagert und ich musste das entwässern sowie Wickel erhalten. Meine Kräfte sind in den 4 Wochen doch schon recht enorm geschwunden und ich arbeite daran diese wieder aufzubauen.
Ich stehe nach wie vor unter Opioiden ("Oxycodon 20mg" - 60mg täglich - ist ein sehr starkes, verschreibungspflichtiges Opioid-Analgetikum (Betäubungsmittel) zur Behandlung starker Schmerzen) und darf nicht Auto fahren. Ich hoffe die Schmerzmittel bald reduzieren zu können.
Ich bin also permanent auf die Hilfe von der Tochter und Freunden angewiesen.
Die Beine sind wieder dünn und das Wasser ist aus der Lunge. Ich benötige daher auch keine zusätzliche Beatmung mehr.
Jetzt mache ich doch eine Chemo, die ich ja immer abgelehnt hatte, über 4-5 Sitzungen - 2 habe ich schon hinter mir (immer Montags). Bei den großen Sitzungen werde ich stationär für eine Nacht wieder im Krankenhaus aufgenommen, damit man mich unter Kontrolle und Beobachtung haben kann.
Bei den kleinen Sitzungen (ohne Immuntherapie) muss ich ambulant für ca. 3 Stunden ins Krankenhaus. Das Blutbild muss zunächst angesehen werden und ein Gespräch mit einem Arzt muss stattfinden um meinen allgemeinen Zustand zu analysieren.
Laufen kann und soll ich gerade nur an zwei Krücken - insbesondere um das linke Bein nicht zu sehr zu belasten, da es brechen könnte.
Nachdem das alles durch ist, werde ich wohl eine OP am Bein benötigen, da der Knochen vom Krebs angefressen wurde. Mal sehen, ob sich dieser selbst regeneriert.
Ich habe mich für Versuchsreihen der Pharma-Industrie (meine Tochter arbeitet auch als Pharmazeutin bei "Bayer" daran) angemeldet und kann so eventuell auch anderen helfen.
Alles in Allem geht es mir also eigentlich gerade ganz gut
Leider braucht man einen Haufen Kraft um das noch mit Humor zu ertragen. Ich werde dieser Krankheit aber keine Sekunde nachgeben und kämpfen wie ein Stier.
Wichtig ist mir gerade nur, dass ich wieder bei meiner Katze "Checki" sein kann, die ganz genau spürt wie es mir wann geht.
Hier mein Status:
es geht mir entschieden besser aber noch nicht gut. Zuindest sind die wahnsinnigen Schmerzen weg.
Mein Krebs, der zuerst im Februar 2020 in der Lunge festgestellt wurde, ist leider als Metastase zurück - in Form eines Tumors im linken Oberschenkel.
Einzelheiten hatte ich hier bereits geschrieben.
Ich war ja nun 4 Wochen im Krankenhaus und man hat den neuen Tumor 2 Wochen lang täglich bestrahlt. Das hat zunächst noch mehr Schmerzen verursacht nun sind die aber weg, derweil dieser Tumor eins auf den Deckel bekommen hat und abstirbt.
Dann hatte ich viel Wasser in der Lunge und den Beinen abgelagert und ich musste das entwässern sowie Wickel erhalten. Meine Kräfte sind in den 4 Wochen doch schon recht enorm geschwunden und ich arbeite daran diese wieder aufzubauen.
Ich stehe nach wie vor unter Opioiden ("Oxycodon 20mg" - 60mg täglich - ist ein sehr starkes, verschreibungspflichtiges Opioid-Analgetikum (Betäubungsmittel) zur Behandlung starker Schmerzen) und darf nicht Auto fahren. Ich hoffe die Schmerzmittel bald reduzieren zu können.
Ich bin also permanent auf die Hilfe von der Tochter und Freunden angewiesen.
Die Beine sind wieder dünn und das Wasser ist aus der Lunge. Ich benötige daher auch keine zusätzliche Beatmung mehr.
Jetzt mache ich doch eine Chemo, die ich ja immer abgelehnt hatte, über 4-5 Sitzungen - 2 habe ich schon hinter mir (immer Montags). Bei den großen Sitzungen werde ich stationär für eine Nacht wieder im Krankenhaus aufgenommen, damit man mich unter Kontrolle und Beobachtung haben kann.
Bei den kleinen Sitzungen (ohne Immuntherapie) muss ich ambulant für ca. 3 Stunden ins Krankenhaus. Das Blutbild muss zunächst angesehen werden und ein Gespräch mit einem Arzt muss stattfinden um meinen allgemeinen Zustand zu analysieren.
Laufen kann und soll ich gerade nur an zwei Krücken - insbesondere um das linke Bein nicht zu sehr zu belasten, da es brechen könnte.
Nachdem das alles durch ist, werde ich wohl eine OP am Bein benötigen, da der Knochen vom Krebs angefressen wurde. Mal sehen, ob sich dieser selbst regeneriert.
Ich habe mich für Versuchsreihen der Pharma-Industrie (meine Tochter arbeitet auch als Pharmazeutin bei "Bayer" daran) angemeldet und kann so eventuell auch anderen helfen.
Alles in Allem geht es mir also eigentlich gerade ganz gut
Wichtig ist mir gerade nur, dass ich wieder bei meiner Katze "Checki" sein kann, die ganz genau spürt wie es mir wann geht.
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stobi_de
- Moderator

- Beiträge: 1453
- Registriert: Di 11. Okt 2022, 06:30
Re: @Tommy
Danke für die offene Info.
Wenn ich nun ein oberflächlicher Mensch wäre, würde ich sagen: "Kopf hoch, wird schon!"
So aber sage ich "Kopf hoch, wird schon!"
(denn wenn wir den Humor verlieren, ist alles vorbei)
Aber schon klasse, dass Du Versuchskaninchen spielst, was ggf. nur nachfolgenden Patienten helfen wird.
Frank
Wenn ich nun ein oberflächlicher Mensch wäre, würde ich sagen: "Kopf hoch, wird schon!"
So aber sage ich "Kopf hoch, wird schon!"
Aber schon klasse, dass Du Versuchskaninchen spielst, was ggf. nur nachfolgenden Patienten helfen wird.
Frank
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Tommy Herrmann
- Site Admin

- Beiträge: 8396
- Registriert: So 6. Dez 2020, 07:37
- Wohnort: Berlin
Re: @Tommy
Ob das was wird steht noch in den Sternen.
Heute gibt es bereits für ganz unterschiedliche Krebserkrankung eigene Medikamente. Dadurch wird dann ausschließlich der Krebs angegriffen und keine anderen Organe.
Heute gibt es bereits für ganz unterschiedliche Krebserkrankung eigene Medikamente. Dadurch wird dann ausschließlich der Krebs angegriffen und keine anderen Organe.
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stobi_de
- Moderator

- Beiträge: 1453
- Registriert: Di 11. Okt 2022, 06:30
Re: @Tommy
In meiner Familie hatte ich glücklicherweise nie Kontakt mit Krebs.
Schwiegermutter und mein Hund....
Schwiegermutter und mein Hund....
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Bushisan
- Mitglied (Level 10)

- Beiträge: 365
- Registriert: So 13. Dez 2020, 21:23
- Wohnort: Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Re: @Tommy
Hallo Tommy,
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Meine Frau kämpft auch. Muss man ja auch weil das alles alternativlos ist. Ich kann nur danebenstehen und sie mit allen Kräften unterstützen. Aber es sieht bei ihr alles sehr gut aus nach drei Jahen. Das wünsche ich Dir auch!
Grüße Hubert
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Meine Frau kämpft auch. Muss man ja auch weil das alles alternativlos ist. Ich kann nur danebenstehen und sie mit allen Kräften unterstützen. Aber es sieht bei ihr alles sehr gut aus nach drei Jahen. Das wünsche ich Dir auch!
Grüße Hubert
Grüße aus der schönen Oberpfalz